In der türkischen Küche steht Olivenöl in jedem Regal. Aber das Öl, das Sie im Salatdressing verwenden, muss nicht das gleiche sein wie das, mit dem Sie Kartoffeln frittieren; es sollte es sogar nicht sein. Jedes Öl hat einen Rauchpunkt, ein Geschmacksprofil und einen "idealen Temperaturbereich". Die richtige Wahl macht für Geschmack, Budget und Gesundheit einen Unterschied.
3 Dinge, auf die man am Etikett achten sollte
1. Säuregehalt (%0,X)
Geringer Säuregehalt = qualitatives Öl von richtig verarbeiteten Oliven. Ein gutes natives Olivenöl extra liegt unter 0,8%; frühe Ernte ist oft um 0,3%. Säuregehalt ist nur ein numerisches Mass, bedeutet niemals "sauren Geschmack"; es ist ein rein chemischer Wert.
2. Erntezeitpunkt
- Frühe Ernte (September-Oktober): grüne Olive, scharfer, krautiger Geschmack, hoher Polyphenolgehalt. Ideal für Salat, Marinade, Meze.
- Späte Ernte (November-Januar): milder, gelb-grün, ausgewogener Geschmack. Für das Garen und den Alltag.
3. Lagerangaben
Bevorzugen Sie Öle mit einem auf dem Etikett; "Mindesthaltbarkeit" allein reicht nicht. Eine dunkle Glasflasche reduziert die Glas-Öl-Wechselwirkung; eine Blechdose ist ebenfalls eine gute Wahl. Eine Plastikflasche ist für eine lange Lagerzeit nicht geeignet.