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Koreanisch Rezepte

Kore mutfağı fermente lezzetlerin merkezi: kimchi, bibimbap, bulgogi, tteokbokki. Acı biber ezmesi gochujang neredeyse her tarifte yerini alır.

75 Gerichte

Die koreanische Küche dreht sich um Fermentation; allein Kimchi hat über 200 Varianten und wurde 2013 vom koreanischen Kultur- und Informationsdienst (KOCIS) zum nationalen Kulturerbe erklärt. Tatonia bietet Dutzende koreanische Rezepte, allen voran Kimchi, Bibimbap, Bulgogi, Japchae, Tteokbokki, Sundubu Jjigae, Galbi, Banchan-Gerichte, Kimbap, Jjampong und Hotteok. Die koreanische Küche stützt sich auf drei grundlegende Saucen: Gochujang (eine tiefrote, scharfe Paste aus fermentiertem Chili, Klebreis, Sojabohnen und Salz), Doenjang (eine Sojabohnen-Salzlake, das koreanische Gegenstück zu Miso, aber kräftiger) und Ssamjang (Gochujang plus Doenjang, Knoblauch und Sesamöl, die klassische Wickelsauce). Banchan ist ein untrennbarer Teil der Mahlzeit: ein Hauptgericht, Reis und 4 bis 12 kleine Beilagenteller (Banchan), wobei 12 Banchan am Hof der Joseon-Dynastie der klassische Standard waren. Die ideale Temperatur für die Kimchi-Fermentation liegt bei 4°C (Hauskühlschrank), mit einer ersten Reifung von 1 bis 2 Wochen und einer tiefen, sauren Reifung von 1 bis 3 Monaten. Beim koreanischen BBQ wird das Fleisch nicht auf dem Teller mariniert; es kommt frisch auf den Grill, gart kurz und wird dann in Salat gewickelt. Die klassische Bibimbap-Technik: Für Dolsot Bibimbap (Steinschale) wird die Schale 20 Minuten bei 250°C im Ofen vorgewärmt, und am Boden des Reises bildet sich die begehrte 'Nurungji'-Kruste in 30 Sekunden. Diese Seite vereint das gesamte koreanische Repertoire, von alltäglichen Suppen und Eintöpfen bis zu klassischen fermentierten Aromen, von Banchan-Tellern bis zum Streetfood.

Häufig gestellte Fragen

Ist Kimchi nur eine Beilage oder sollte es auch als aktive Zutat im Rezept verwendet werden?
In der koreanischen Küche gilt Kimchi nicht nur als Beilage; es funktioniert auch als aktive Zutat, vom Eintopf bis zum gebratenen Reis, vom Pfannkuchen bis zu Nudelgerichten. Weil es fermentierte Säure, Schärfe und Salz gleichzeitig liefert, baut es in kurzer Zeit Tiefe auf. Die Menge muss allerdings sorgfältig abgestimmt werden. Im Übermaß verwendet kann es die anderen Aromen überdecken. Besonders wichtig ist, dass auch seine Flüssigkeit aromatische Kraft trägt.
Wie kontrolliert man die Schärfe bei der Verwendung von Gochujang?
Gochujang ist nicht nur scharf; es trägt auch eine leichte Süße und eine fermentierte Intensität. Deshalb erhöht eine größere Menge nicht nur die Schärfe, sondern verändert das gesamte Profil der Sauce. Ein guter Weg ist, zunächst wenig zu verwenden und mit Soja, Sesamöl und einer Spur Süße ein Gleichgewicht herzustellen. Beim Erhitzen wird das Aroma ausgeprägter, daher sollte man die endgültige Entscheidung erst nach dem Abschmecken nach dem Garen treffen.
Warum begleitet Reis in der koreanischen Küche die meisten Gerichte?
Reis bildet eine ausgleichende Grundlage für intensive fermentierte Saucen und scharfe Gerichte. Er mildert die scharfen, salzigen und fettigen Elemente und macht es zugleich leichter, die verschiedenen Beilagen zusammen zu essen. Auch wenn er für sich genommen neutral wirkt, lässt er die übrigen Speisen auf dem Tisch klar zur Geltung kommen. Deshalb ist Reis in der koreanischen Küche kein leerer Begleiter; er lässt sich als das strukturelle Element verstehen, das den ganzen Tisch zusammenbringt.
Welche Rezepte eignen sich am besten für den Einstieg in die koreanische Küche?
Bibimbap, einfaches Bulgogi, Kimchi-Fried-Rice oder Rezepte mit Gochujang-Hähnchen sind ein guter Anfang. Diese Linie stellt die grundlegenden Saucen vor und zeigt zugleich, wie Reis, Gemüse und Protein ausbalanciert werden. Um sich an fermentierte Aromen zu gewöhnen, ist es hilfreich, mit kleinen Dosen zu beginnen. Danach fällt der Übergang zu Suppen, Reiskuchengerichten und Tischarrangements mit mehr Beilagen leicht.

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