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Portugiesisch Rezepte

Portekiz mutfağı Atlantik kıyısının deniz ürünleri ve İber yarımadası mirasını birleştirir: bacalhau (tuzlanmış morina, 365 günde 365 farklı tarif denilir), pastel de nata (Lizbon kremalı tart), caldo verde (lahanalı patates çorbası), francesinha (Porto sandviçi), prego (dana biftek sandviçi). Zeytinyağı, taze morina, hindistan cevizi (Brezilya bağı) ve piri-piri sosu sofranın imzası.

43 Gerichte

Die portugiesische Küche verbindet die Meeresfrüchtekultur der Atlantikküste mit dem Erbe der Iberischen Halbinsel und ist dank der Entdeckungsfahrten der Neuen Welt eine eklektische Küche, die Spuren aus Brasilien, Indien und Afrika trägt. Tatonia bietet verschiedene portugiesische Rezepte (einen Lissaboner Kichererbsen-Kabeljau-Salat und einen Lissaboner Orangen-Mandel-Kuchen); im klassischen Repertoire stehen Bacalhau (gesalzener Kabeljau, von dem es heißt, in Portugal gebe es 365 verschiedene Rezepte für 365 Tage), Pastel de Nata (das Lissaboner Sahnetörtchen, mit der Bäckerei Pasteis de Belém von 1837 als Referenz), Caldo Verde (die Grünkohl-Kartoffel-Suppe der Region Minho), Polvo à Lagareiro (Tintenfisch in Olivenöl), Arroz de Marisco (Meeresfrüchtereis) und Queijada (ein kleines Käsetörtchen) an erster Stelle. Die Küche ruht auf drei grundlegenden Säulen: Bacalhau (gesalzener Kabeljau, aus Norwegen importiert, aber mit in Portugal entwickelten Methoden gegart), Olivenöl (mit DOP-Produzenten in der Region Alentejo) und Piri-Piri-Soße (die aus Mosambik stammende Chilisoße, die in der portugiesischen Küche zum Klassiker wurde). Die portugiesische Backtradition ist besonders stark; die Conventos (Klostersüßigkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts) sind der Ursprung eigelbreicher Süßigkeiten wie Ovos Moles, Papos de Anjo und Fios de Ovos. Für Pasteis de Nata ist das Originalrezept der Bäckerei Pasteis de Belém seit 1837 ein Geheimnis; Hausversionen verwenden eine Basis aus Eigelb, Sahne, Zucker, Vanille und einem weichen Teigboden, gebacken bei 250 bis 280°C auf der oberen Schiene für 8 bis 10 Minuten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der grundlegende Charakter der portugiesischen Küche?
Die portugiesische Küche verbindet den Meeresfrüchtereichtum der Atlantikküste mit der Olivenöl-, Brot- und Weintradition der Iberischen Halbinsel. In der Zeit der Entdeckungen kamen Gewürze (Kreuzkümmel, Zimt, Pfeffer) und Techniken aus Brasilien, Indien, Afrika und China hinzu; das Ergebnis ist ein tropisches Gewürzaroma, das auf eine ruhige iberische Basis gelegt ist. Bacalhau (gesalzener Kabeljau), Olivenöl und Piri-Piri-Soße bilden die drei grundlegenden Säulen.
Warum wurde Bacalhau (gesalzener Kabeljau) zum portugiesischen Klassiker?
Die Seefahrten des 15. und 16. Jahrhunderts erforderten ein haltbares Protein für lange Reisen; das Salzen beantwortete diesen Bedarf, und portugiesische Fischer begannen, vor den Küsten Norwegens und Islands Kabeljau zu fangen. Im Volksmund heißt es, es gebe 365 verschiedene Bacalhau-Rezepte für 365 Tage; Bacalhau à Brás (ein Pfannengericht aus Ei, Zwiebel und Kartoffel), Bacalhau com Natas (ein cremiger Auflauf) und Pastéis de Bacalhau (Kroketten) sind die bekanntesten. Vor dem Garen ist es unerlässlich, das Salz durch 24 bis 48 Stunden Einweichen in kaltem Wasser zu entfernen.
Wie entstand das Pastel de Nata in Lissabon?
Der Ursprung des Pastel de Nata geht auf das Kloster Mosteiro dos Jerónimos im Lissabon des 18. Jahrhunderts zurück; die Nonnen verwendeten Eiweiß, um ihre Ordenstracht zu stärken, und entwickelten mit den übrigen Eigelben eine Süßspeise. Als die Klöster 1834 geschlossen wurden, verkauften die Mönche das Rezept an eine nahegelegene Zuckerraffinerie, und 1837 eröffnete die Bäckerei Pasteis de Belém. Das Originalrezept ist bis heute ein Geheimnis; die Hausversion wird mit Eigelb, Sahne, Zucker, Vanille und Blätterteig zubereitet und bei 250 bis 280°C auf der oberen Schiene 8 bis 10 Minuten gebacken.
Welche Verbindung hat die portugiesische Küche zu Brasilien und den ehemaligen Kolonien?
Die Entdeckungen der Neuen Welt brachten einen beidseitigen Fluss in die portugiesische Küche: Aus Brasilien kamen Tomaten, Mais, Maniok und Bohnen (auch die Caldo-Verde-Kartoffel verbreitete sich in dieser Zeit), und aus Mosambik kam die Piri-Piri-Chili, die zum Klassiker wurde (Frango Piri-Piri ist ein portugiesisches Streetfood). Aus Indien arbeiteten sich Kreuzkümmel, Zimt und Nelke in die Klostersüßigkeiten ein. Diese eklektische Mischung zeigt sich deutlich in Rezepten wie Bacalhau à Brás oder dem aus Goa stammenden Rinder-Vindalho.

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