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Österreichisch Rezepte

Avusturya mutfağı, Habsburg sarayı mirasını Alp coğrafyasıyla birleştirir: Kaiserschmarrn (Kayser Franz Joseph I döneminden çatallı pankek), Wiener Schnitzel (panelenmiş dana pirzola), Sachertorte (Hotel Sacher kakaolu kabuklu klasik), Apfelstrudel (incecik yufkalı elma rulo), Linzer Torte, Tafelspitz, Gulasch (Macar etkisiyle), Knödel (mantar veya erik), Marillenknödel (kayısılı). Tereyağı, taze süt ürünleri, erik ve kayısı kompostoları sofranın temelini kurar.

20 Gerichte

Die österreichische Küche ist eine mitteleuropäische Tradition, die die höfischen Traditionen des Habsburgerreiches (1273 bis 1918) sowie ungarische, böhmische, italienische und Balkan-Einflüsse vereint und sich innerhalb der Tafeldisziplin der Wiener Kaffeehäuser (Wiener Kaffeehauskultur, UNESCO 2011 ICH) entwickelte. Tatonia bietet eine Vielfalt österreichischer Rezepte; allen voran Wiener Schnitzel (ein klassisches gebratenes Kalbsschnitzel, das Nationalgericht) und Sachertorte (ein 1832 von Franz Sacher erfundener Schokoladenkuchen, eine Wiener Signatur). Wiener Schnitzel ist das österreichische Nationalgericht; 2009 wurde es in die Liste der Garantiert Traditionellen Spezialitäten (TSG) der Europäischen Union aufgenommen. Die klassische Rezeptanforderung: Kalbsrücken (Kalbsschnitzel) plus Mehl plus Ei plus Paniermehl (eine dreischichtige Panade) plus Butter oder reines Fett zum Braten. Eine Version, die mit einem anderen Fleisch als Kalb gemacht wird, darf den Namen 'Wiener Schnitzel' nicht verwenden; sie erhält nur die Bezeichnung Schnitzel Wiener Art. In der klassischen Formel hat die Pfanne 170°C, das Fleisch wird auf 4 mm Dicke geklopft, und das Braten dauert 1,5 bis 2 Minuten pro Seite; das Innere sollte reinweiß sein, nicht rosa, und die äußere Kruste sollte locker in einem Wellen-Muster gehalten werden (nicht festgedrückt). Sachertorte ist ein klassischer Schokoladenkuchen, der 1832 in einem Wiener Hofcafé vom 16-jährigen Lehrling Franz Sacher erfunden wurde; 'Original Sacher-Torte' ist ein österreichisches Patent, während 'Sachertorte' der generische Name ist. Die klassische Formel: Schokoladenbiskuit plus eine Schicht Aprikosenmarmelade plus Sachertorten Glasur (eine spezielle Schokoladenkuvertüre, eine Mischung aus reiner Schokolade und Zucker). Traditionell wird sie zusammen mit Schlagsahne serviert. Die Wiener Kaffeehauskultur, mit dem 1683 von den Türken gelernten Kaffee, ist eine der ersten Kaffeehauskulturen der Welt, ein sozialer Raum plus Lesen plus Diskussion. Diese Seite deckt alles ab, von den Klassikern Wiener Schnitzel und Sachertorte bis zum Repertoire der österreichischen Kaffeehaustradition.

Häufig gestellte Fragen

Was deckt die Wiener Schnitzel TSG-Registrierung ab?
2009 nahm die Europäische Union Wiener Schnitzel in die Liste der Garantiert Traditionellen Spezialitäten (TSG) auf. Der Umfang des TSG-Schutzes: eine Version, die mit einem anderen Fleisch als Kalb gemacht wird, DARF den Namen 'Wiener Schnitzel' NICHT verwenden. Nur eine Version aus Kalb (Kalb, Fleisch von einem Kalb unter 8 Monaten, die ETK-Kategorie) erhält das TSG-Zertifikat; für jedes andere Fleisch ist die Bezeichnung 'Wiener Schnitzel Art' oder 'Schnitzel Wiener Art' erforderlich. Die österreichischen Gesetze sind strenger; das österreichische Handelsrecht verhängt rechtliche Sanktionen, wenn Restaurants 'Wiener Schnitzel' auf die Speisekarte schreiben und etwas anderes als Kalb servieren.
Was ist die klassische Zubereitungstechnik für Wiener Schnitzel?
Klassisches Rezept: 4 Scheiben Kalbsschnitzel (Rücken oder Keule), auf 4 mm Dicke geklopft, plus 1 Tasse Mehl plus 2 verquirlte Eier plus 1 Tasse Paniermehl (Semmelbrösel, frische weiße Brotbrösel) plus 200 g reines Fett oder Butter zum Braten. Zubereitung: Pfanne bei 170°C, mit 4 bis 5 cm tiefem Fett. Das Schnitzel in Mehl wenden (den Überschuss abschütteln), in Ei tauchen und in das Paniermehl drücken, um es zu panieren (ohne zu pressen!). In das Fett legen, 1,5 Minuten, bis die erste Seite goldbraun wird, dann 1 Minute wenden. Während des Bratens die Pfanne schwenken, um den Wellen-Effekt (eine wellige Kruste) zu erzeugen; zwischen Fleisch und Kruste sollten sich kleine Luftpolster bilden. Eine kalte Fruchtsauce (Preiselbeer) und Kartoffelpüree sind die klassische Begleitung.
Wie erhält die Sachertorte das 'Original'-Zertifikat?
Das Patent 'Original Sacher-Torte' für die Sachertorte, die 1832 in einem Wiener Hofcafé vom 16-jährigen Lehrling Franz Sacher erfunden wurde, hält das Hotel Sacher (Wien). Als Ergebnis des Gerichtsstreits von 1962 bis 1963 behielt das Hotel Sacher den Titel 'Original Sacher-Torte' und seine klassische Formel (die Aprikosenmarmelade muss zwischen zwei Schichten liegen, nicht nur einer Schicht). Die Konditorei Demel macht ebenfalls eine klassische Version, verwendet aber den Namen 'Sachertorte' (ohne Original). Klassische Formel: 4 Eier plus 200 g Zucker plus 200 g Schokolade plus 200 g Butter plus 200 g Mehl plus 100 g Kakao plus 2 Esslöffel Aprikosenmarmelade (zwischen den Schichten) plus Sachertorten Glasur (eine spezielle feste Schokoladenkuvertüre). Mit Schlagsahne serviert.
Was umfasst die Wiener Kaffeehauskultur als UNESCO ICH?
Die österreichische Kaffeehauskultur (Wiener Kaffeehauskultur) erhielt 2011 die Registrierung als UNESCO Immaterielles Kulturerbe; es ist Österreichs erstes UNESCO ICH. Der Umfang der Registrierung: Europas älteste Kaffeetradition, entwickelt aus dem Kaffee, der am Ende des türkisch-habsburgischen Krieges von 1683 zurückblieb, plus ein sozialer Raum plus Lesen plus Diskussion plus ein einzelnes Glas Wasser zum Service (ein klassisches Glas Leitungswasser zum Kaffee) plus ein langes Sitzen (4 bis 5 Stunden mit einer Kaffeebestellung zu sitzen ist akzeptiert). Klassische Kaffees: Melange (Espresso plus aufgeschäumte Milch plus Cremeschaum), Verlängerter (Espresso plus heißes Wasser, ähnlich einem Americano), Einspänner (Espresso plus Schlagsahne obenauf), Wiener Eiskaffee (kalter Kaffee plus Eis). Café Central (1876), Café Sacher (1832) und Café Hawelka (1939) sind klassische Adressen.

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