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Pakistanisch Rezepte

Pakistan mutfağı Hindistan ile tarih paylaşır ama daha bol et, bol baharatlı: biryani, nihari, haleem, chapli kebap. Kırmızı et ve masala derinlik anahtarı.

22 Gerichte

Die pakistanische Küche ist eine Tradition, die die nordwestlichen Esskulturen des indischen Subkontinents, persische und zentralasiatische Einflüsse, das Erbe der Hofküche des Mogulreichs (1526 bis 1857) und die regionalen Küchen der vier Provinzen vereint: Punjab, Sindh, Khyber Pakhtunkhwa und Belutschistan. Tatonia bietet zahlreiche pakistanische Rezepte; allen voran Nihari (langsam gegarter Fleischeintopf mit Knochen, das Nationalgericht), Biryani (Pakistans eigene Version, wobei die Karachi-Variante am beliebtesten ist), Haleem (Fleisch plus Weizenschrot plus Kichererbsen, persischen Ursprungs), Seekh Kebab (Punjabi-Spießkebab) und Chapli Kebab (die flache Frikadelle aus Khyber Pakhtunkhwa). Nihari (vom arabischen Nahar, was 'Sonnenaufgang' bedeutet) ist ein Klassiker der Mogul-Hofküche; das klassische Rezept besteht aus Rinder- oder Kalbshaxe plus 14 Gewürzen (Koriander, Kreuzkümmel, Zimt, Nelke, Kardamom, Lorbeerblatt, Kurkuma, Ingwer, Knoblauch, Chili, Muskatnuss, Kamille, Rosenknospe, Zimtblatt) plus 6 bis 8 Stunden langsamem Garen plus Mehl plus Ghee. Es wird zum Frühstück gegessen und ist ein klassisches Karachi-Streetfood. Das pakistanische Biryani unterscheidet sich vom indischen; es ist trockener, hat weniger Gemüse, mehr Öl und ein klassisches Rezept aus Langkornreis plus joghurtmariniertem Fleisch plus Safran plus Rosenwasser plus gerösteten Zwiebeln. Haleem ist ein Klassiker des Monats Muharram; wie Aschure wird es lange und langsam gegart, mit Hackfleisch plus Weizenschrot plus 7 bis 9 verschiedenen Hülsenfrüchten. Chapli Kebab folgt dem klassischen Peschawar-Rezept: Hackfleisch plus Granatapfelkerne plus getrocknetem Hibiskus plus Chili plus Koriandersamen plus einer großen flachen Form plus Braten in der Pfanne. Diese Seite zeigt alltägliche Fleischeintöpfe (Nihari, Haleem) sowie Streetfood-Spieße (Seekh, Chapli) und das pakistanische Biryani-Repertoire.

Häufig gestellte Fragen

Warum gart Nihari 6 bis 8 Stunden?
Nihari ist ein klassisches Gericht der Mogul-Hofküche; Rinderhaxe mit Knochen oder zarte Kalbshaxe braucht 6 bis 8 Stunden langsames Garen, weil im klassischen Rezept die Fleischfasern vollständig zerfallen, das Knochenmark in die Sauce übergehen und die 12 bis 14 Gewürze sich verbinden müssen. Das klassische Rezept: 1,5 kg Haxe mit Knochen plus 200 g Ghee plus 200 g Zwiebeln plus 50 g Ingwer plus 50 g Knoblauch plus Mehl (für die Saucenkonsistenz) plus 14 Gewürze (Koriander plus Kreuzkümmel plus Zimt plus Nelke plus Kardamom plus Kurkuma plus Chili plus Kamille plus Muskatnuss plus Shahi Jeera plus getrocknete Limette plus Schwarzkümmel plus Ingwerpulver plus Zimtblatt). Es wird zum Frühstück gegessen (ein Karachi-Streetfood-Klassiker).
Wie unterscheidet sich pakistanisches Biryani vom indischen?
Pakistanisches Biryani ist trockener, hat weniger Gemüse, mehr Öl und ist direkter gewürzt. Karachi-Biryani (die beliebteste Version) folgt dem klassischen Rezept: 1 kg Basmatireis plus 1 kg joghurtmariniertes Fleisch plus Safran plus Rosenwasser plus geröstete Zwiebeln plus eine Zimtstange plus Lorbeer plus 4 Stunden Marinieren plus die Dum-Pukht-Technik (langsames Garen im geschlossenen Topf). Indisches Biryani ist farbenfroher (mit Kurkuma und Safran), gemüsereicher (Karotten plus Erbsen) und verwendet weniger Öl. Die goldene Schicht gerösteter Zwiebeln obenauf ist die klassische Signatur des pakistanischen Biryani.
Wie bleibt Chapli Kebab flach?
Chapli Kebab folgt dem klassischen Peschawar-Rezept aus Khyber Pakhtunkhwa: 500 g Rinderhackfleisch plus 50 g Granatapfelkerne plus 1 Esslöffel getrockneter Hibiskus plus 2 getrocknete Chilis plus 1 Esslöffel Koriandersamen (ganz, für den Biss) plus 1 Ei plus 50 g Butter plus Salz. Die flache Form von 1,5 cm ist die klassische Signatur; das klassische Rezept verwendet eine trockene Stahlpfanne (eine geschmiedete Eisen-Tawa) und gart 4 bis 5 Minuten pro Seite. Das Ei bindet, die Granatapfelkerne sorgen innen für einen Säurekick, und der getrocknete Hibiskus verleiht eine süßliche Farbe; ohne diese gilt es nicht als klassisches Chapli.
Ist Haleem mit Aschure verwandt?
Ja, Haleem und Aschure teilen einen mogulisch-persischen Ursprung. Klassisches Haleem: 1 kg Lammhackfleisch plus 1 Tasse Weizenschrot (die klassische Wahl) plus 7 bis 9 verschiedene Hülsenfrüchte (schwarze Linsen plus gelbe Linsen plus rote Linsen plus Kichererbsen plus Mungbohnen plus Gerste plus Augenbohnen) plus 8 bis 10 Stunden langsames Garen plus eine zerstampfte, pürierte Konsistenz. Es ist ein klassisches Festtagsgericht des Monats Muharram (besonders am 7. bis 10. Tag). Aschure (türkisches Aschure) ist die süße Version; Haleem ist die herzhafte Fleischeintopf-Version, doch die lange, langsame Garmethode und die Vielfalt der Hülsenfrüchte sind dieselben. Haleem ist seit 2010 ein eingetragener kultureller Klassiker auf Pakistans Liste der Nationalgerichte.

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